
Russland zerstört wieder ukrainische Energieanlagen
n-tv
Das war's schon. Am Freitag verspricht der Kreml, bestimmte Angriffe zu unterlassen, um "günstige Bedingungen" zu schaffen. Diese scheinen ihm jetzt egal zu sein. Russland führt massive Angriffe aus, Kiew spricht vom "Versuch eines winterlichen Völkermords".
Das war's schon. Am Freitag verspricht der Kreml, bestimmte Angriffe zu unterlassen, um "günstige Bedingungen" zu schaffen. Diese scheinen ihm jetzt egal zu sein. Russland führt massive Angriffe aus, Kiew spricht vom "Versuch eines winterlichen Völkermords".
Die russischen Streitkräfte hatten Kiew und die Stadt Charkiw im Osten des Landes in der Nacht erneut mit massiven Luftangriffen überzogen. Infolge des Beschusses fiel Behördenangaben zufolge in mehr als 1100 Wohnhäusern die Heizung aus, mindestens fünf Menschen wurden verletzt.
Moskau habe ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen gegen Hochhäuser und Heizkraftwerke eingesetzt, schrieb Energieminister Denys Schmyhal bei Telegram. Er sprach vom "Versuch eines winterlichen Völkermords". Es habe sich ausschließlich um zivile Ziele gehandelt. Hunderttausende Familien, darunter Kinder, seien gezielt ohne Heizung in strengster winterlicher Kälte zurückgelassen worden, schrieb Schmyhal.
Bei den "massiven Angriffen in bitterer Kälte" seien mindestens drei Menschen verletzt worden, erklärte der Leiter der Militärverwaltung von Kiew, Tymur Tkatschenko, bei Telegram. Bei weiteren Angriffen auf die östliche Stadt Charkiw seien zudem zwei Menschen verletzt worden, teilte der dortige Militärverwalter Oleh Synehubow mit.
Der mehrere Stunden andauernde Angriff habe die Energieinfrastruktur Charkiws getroffen und sollte "maximale Zerstörung anrichten und die Stadt bei strengem Frost ohne Heizung lassen", fügte Synehubow hinzu. In mehr als 800 Wohnhäusern der Stadt seien die Heizungen wegen der Attacken ausgefallen.













