
Reederei: Schade für Touristiker auf Hiddensee
n-tv
Für die Ostsee-Insel Hiddensee vor Rügen gilt weiter der Notfahrplan. Touristische Fahrten sind ausgesetzt. Die Reederei hofft auf schnelle Entspannung.
Für die Ostsee-Insel Hiddensee vor Rügen gilt weiter der Notfahrplan. Touristische Fahrten sind ausgesetzt. Die Reederei hofft auf schnelle Entspannung.
Insel Rügen (dpa/mv) - Die Reederei Weiße Flotte hofft auf eine baldige Wiederaufnahme des Fährverkehrs nach Hiddensee. Derzeit ist nur Eisbrecher "Swanti" im Notfahrplan zwischen Hiddensee und Rügen im Einsatz. Das Winterferiengeschäft laufe und alle seien gut gebucht gewesen, sagte Reedereichef Knut Schäfer der dpa. Die Unterbrechung sei auch aus wirtschaftlicher Sicht sehr schade. Er hoffe, dass alsbald wieder Gäste auf die Insel reisen könnten. In Berlin und Brandenburg beginnen am Montag die Winterferien.
Wann der Inselfährverkehr wieder regulär anläuft, hängt auch vom Fährschiff "Vitte" ab, das nach einem Eisschaden in Stralsund repariert wird. Die Reederei rechnet damit, dass sie von Mittwoch an wieder im Einsatz ist.
Allerdings muss die "Vitte" dann mit Eisbrecherunterstützung wieder von Stralsund in ihr Fahrrevier gebracht werden. "Und dann müssen wir entscheiden, auf welcher Route wir weiter verkehren, je nachdem, wie die Eislage ist", betonte Schäfer.
Auch der Eisbrecher "Görmitz" soll im Laufe der kommenden Tage eingesetzt werden, um den Transport von Waren für die Grundversorgung der Insel Hiddensee zu unterstützen. Das Schiff des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee (WSA) wird nach Behördenangaben im Rahmen eines Amtshilfeersuchens des Landkreises eingesetzt. Derzeit laufe die Terminabstimmung.













