"Putzen und Aufräumen macht die Menschen glücklicher"
Süddeutsche Zeitung
Wer die Wohnungen von anderen saubermacht, bekommt einen intimen Einblick in deren Leben. Ein Gespräch mit Romy Schneider, Reinigungskraft in München - über Putzen, den Geiz der Reichen und die Frage, wo der richtige Dreck sitzt.
Ein türkisches Lokal im Münchner Westend. Romy Schneider, 54, hat einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich, die Wohnung des Kunden, die sie gerade geputzt hat, liegt in Fußweite. Sie bestellt eine Linsensuppe und erzählt von ihrem Job als freiberufliche Reinigungsfachkraft, von einsamen, anspruchsvollen und unordentlichen Kunden. Ein Gespräch über die Faszination der Sauberkeit und das Glück des Putzens.

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