
Playoff-Ansage der BR Volleys: Meistertitel das Ziel
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Die BR Volleys starten mit einem großen Ziel in die Playoffs. Was Trainer Leal nach der Rückrunde von seinem Team verlangt und was Kapitän Schott vom Titelverteidiger erwartet.
Die BR Volleys starten mit einem großen Ziel in die Playoffs. Was Trainer Leal nach der Rückrunde von seinem Team verlangt und was Kapitän Schott vom Titelverteidiger erwartet.
Berlin (dpa/bb) - Nach dem positiven Abschluss der Hauptrunde machte Ruben Schott eine Kampfansage für die Playoffs mit dem Viertelfinal-Auftakt gegen die Netzhoppers KW. "Wir haben den Saisonstart massiv verpennt, daher ist dieser Rang in Ordnung und auch verdient. Am Ende musst du das letzte Spiel der Saison gewinnen, wenn du deutscher Meister werden willst. Und das ist ab sofort unser einziges Ziel", sagte der Kapitän der BR Volleys nach dem 3:1 (25:16, 25:18, 22:25, 25:23) gegen die WWK Volleys Herrsching.
Der Serienmeister aus der Hauptstadt bleibt in der Tabelle hinter Spitzenreiter SVG Lüneburg auf Platz zwei. Dieser Rang führt zum Berlin-Brandenburg-Derby gleich zum Start in die heiße Saisonphase. Ein verpatzter Liga-Start kostete die Berliner, die in 28 Spielen auf 25 Siege kommen, am Ende die Spitzenposition. Sollten sie im Finale auf Lüneburg treffen, wären sie im Nachteil: In einem möglichen entscheidenden fünften Spiel hätten die Norddeutschen Heimvorteil.
Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Zunächst startet die Mannschaft von Trainer Alexandre Leal am 28. März zu Hause in die Playoffs - das Viertelfinale wird im Modus Best-of-Three gespielt. Seit 2016 kommt der Meister in der Volleyball-Bundesliga immer aus Berlin. Das letzte Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Netzhoppers hatten die Volleys Mitte März 3:1 gewonnen.
Leal ist nach den jüngsten Eindrücken optimistisch, dass der Titel wieder möglich ist. "In Summe können wir eine starke Siegesserie in der Rückrunde vorweisen", sagte er. "Wir haben als Mannschaft gegen einige Widerstände angekämpft. Das haben die Jungs super gemacht. Jetzt wartet quasi ein neuer Wettbewerb. Alles geht bei null los und wir müssen uns Siege neu erarbeiten", forderte Leal.













