Plastik ist die Pest der Meere
Süddeutsche Zeitung
Der Reichtum des Weltraumfahrers Jeff Bezos ist mit einigen Millionen Tonnen Luftkissen und Schaumstoffchips gepolstert. Was das Plastik in den Ozeanen anrichtet und was dagegen getan werden kann.
Würde der Plastikmüll in den Ozeanen leuchten - Jeff Bezos hätte ihn von oben, aus dem All, sehen können. Ob er leuchtende Augen bekommen hätte? Er hätte sich fragen können, wie hoch sein eigener Anteil daran ist, also der Anteil von Amazon. Der Amazon-Gründer muss sich aber nicht in den Weltraum schießen lassen, um die Antwort zu finden. Die Antwort steht, zum Beispiel, in den Berichten der Meeresschutzorganisation Oceana: Der Plastikmüll allein aus den Verpackungen des Internethandels wiegt demnach, aufs Jahr zusammengerechnet, 900 Millionen Kilogramm. Der Anteil von Amazon macht, sagt Oceana, 211 Millionen Kilogramm jährlich aus. Jeff Bezos' Milliarden-Reichtum ist also mit einigen Millionen Tonnen Luftkissen, Folien und Schaumstoffchips gepolstert.
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