
OB-Wahl in Mainz am 12. Februar
n-tv
Eine Woche vor dem Höhepunkt der Fastnachtszeit werden die Mainzer wählen, wer ihre Stadt künftig regiert. Eine mögliche Stichwahl findet am 5. März statt.
Mainz (dpa/lrs) - Die Mainzer wählen am 12. Februar 2023 und damit genau eine Woche vor dem Fastnachtswochenende ihren neuen Oberbürgermeister oder neue Oberbürgermeisterin. Die Wahl ist notwendig geworden, weil Oberbürgermeister Michael Ebling vergangene Woche Nachfolger des zurückgetretenen Innenministers Roger Lewentz (beide SPD) wurde. Bei der Bestimmung des 12. Februar als Wahltermin habe Rechtmäßigkeit und Sorgfaltspflicht Vorrang vor Eile gehabt, sagte am Freitag Bürgermeister Günter Beck (Grüne), der Eblings Amtsgeschäfte vorübergehend übernommen hat. Es gehe nicht darum, dass der Termin dem einen oder anderen besser geeignet erscheine.
Der 12. Februar liege außerhalb der eigentlich angesetzten 90-Tages-Frist für die Wahl nach Eblings Rücktritt, räumte Beck ein. Aus organisatorischen Gründen und wegen der schwierigen Suche nach dem vorgeschriebenen Papier für die Wahlzettel und geeigneten Druckereien sei ein früherer Termin nicht möglich gewesen. Der 12. Februar sei mit der zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) abgestimmt.
Eine mögliche Stichwahl, falls kein Kandidat im ersten Wahlgang über 50 Prozent der Stimmen kommt, soll am 5. März stattfinden. Einen Tag später wird das Wahlergebnis offiziell festgestellt, und am 22. März wird der oder die neue OB vom Stadtrat ernannt. Dass es einen Wahltermin rund um die Fastnachtszeit gebe, sei für Mainz nichts Neues, sagte Beck. Probleme sehen seine für die Wahlvorbereitung zuständigen Mitarbeiter deswegen nach eigenen Angaben aber nicht.
