Nirgendwo zuhause
Süddeutsche Zeitung
Pietro Marcello hat Jack Londons "Martin Eden" nach Neapel verlegt und daraus eine Reise durch die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts gemacht.
Ein Kampf, bei dem man vergessen hat, worum es geht, ist schon verloren. Martin Eden (Luca Marinelli) kämpft verzweifelt, er ist besessen von der Idee, Schriftsteller zu werden. Obwohl man ihn, das Arbeiterkind, als er sich weiterbilden möchte, auf die Grundschule zurückschicken will; obwohl seine Schwester und vor allem ihr Mann ihn für einen Taugenichts halten, der mal zur See fährt und dann wieder die Nase in seine nutzlosen Bücher steckt.
Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

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