"Nichts geht verloren, nichts entsteht, alles verwandelt sich"
Süddeutsche Zeitung
Ein neues französisches Comic-Magazin, das Album "=" von Ed Sheeran, Konzerte gegen rechts und eine Picknick-Decke zum Abstandhalten. Die Favoriten der Woche.
In den Siebzigerjahren war die Zukunft der Comics schon angebrochen, zumindest in Frankreich. Zu den kulturellen Umwälzungen, die der Mai 1968 mit sich gebracht hatte, gehörte auch, dass die "Bandes Dessinées" plötzlich erwachsen wurden, sich nicht mehr nur an ein jugendliches Publikum richteten. Zugleich wuchs das Selbstbewusstsein der Künstler und der (noch bedauerlich wenigen) Künstlerinnen. Anders als heute aber waren Comics nicht nur als Alben präsent; eine ebenso wichtige Rolle spielten Magazine. In denen hatten ältere Köpfe das Sagen. Also machten sich einige der jungen Wilden, darunter Moebius, Philippe Druillet und die im letzten Jahr verstorbene Claire Bretécher, daran, eigene Publikationen zu gründen.

Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











