
Neuer Geldgeber bringt Vettel in Bedrängnis
n-tv
Aston Martin hat einen neuen Titelsponsor. Das Formel-1-Team findet in Aramco aber nicht nur einen wertvollen Geldgeber, sondern wird auch Teil einer Kampagne, die das schlechte Image Saudi-Arabiens verbessern soll. Auf Sebastian Vettel dürften deshalb einige kritische Fragen zukommen.
"Die Uhr tickt", schreibt Sebastian Vettel auf seiner eigenen Webseite, "wir müssen jetzt Lösungen finden, die unserem Planeten helfen." Der 34-Jährige spricht gerne und nachdrücklich über sein Engagement für den Umweltschutz und gegen die Klimakrise, die er als" größte Herausforderung" sieht, "die der Menschheit seit ihrer Existenz begegnet ist". Eine Herausforderung, vor der "niemand weglaufen", könne, denn falls sich nichts nachhaltig ändere, "sieht die Zukunft nicht gut aus".
Der jüngste Sponsorenvertrag seines Formel-1-Teams dürfte nun dafür sorgen, dass Vettel in nächster Zeit noch häufiger als ohnehin schon auf diese Worte angesprochen. Denn neuer Geldgeber von Aston Martin ist der saudi-arabische Weltkonzern Aramco. Einer im Jahr 2019 im britischen "Guardian" veröffentlichten Studie ist Aramco "seit 1965 für 4,38 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich", mehr als jedes andere Unternehmen. Neben Apple gilt die mehrheitlich in staatlicher Hand befindliche Erdölfördergesellschaft als eine der wertvollsten Firmen der Welt.
Aston Martin präsentiert den Deal mit Aramco zwar stolz, aber auch wenig konkret, was die Laufzeit und finanzielle Details betrifft. In der Pressemitteilung ist von einer "langjährigen strategischen Partnerschaft" die Rede, die neben einer technischen Kooperation auch Sponsoring- und Markennutzungsrechte beinhalte. Da der saudi-arabische Ölförderer und -exporteur allerdings künftig neben der Tech-Firma Cognizant auch im offiziellen Teamnamen - Aston Martin Aramco Cognizant Formula One Team - auftaucht, ist von einer für den Betrieb eines solchen Rennstalls signifikanten Geldsumme auszugehen.

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