
Nahverkehr in 13 Städten vor Warnstreiks
n-tv
Die Gewerkschaft Verdi ruft ihre Mitglieder auf, im öffentlichen Nahverkehr zwei Tage lang die Arbeit niederzulegen. Beginn ist am frühen Freitagmorgen.
Die Gewerkschaft Verdi ruft ihre Mitglieder auf, im öffentlichen Nahverkehr zwei Tage lang die Arbeit niederzulegen. Beginn ist am frühen Freitagmorgen.
München (dpa/lby) - Am Freitag und Samstag werden viele Busse, Trams und U-Bahnen in Bayern stehenbleiben. Die Gewerkschaft Verdi hat in 13 Städten zu zweitägigen Warnstreiks im Nahverkehr aufgerufen.
Betroffen sind die fünf größten bayerischen Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt; zudem Fürth, Bamberg, Passau, Landshut, Schwabach, Bayreuth, Schweinfurt und Dachau. Die Aktionen sind Teil einer bundesweiten Aktion der Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde.
Die Nutzer des ÖPNV in den betroffenen Städten müssen sich von Schichtbeginn am Freitag bis zum Dienstende in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf starke Einschränkungen einstellen. In den größeren Städten ist zudem im Berufsverkehr auch mit Staus auf den Straßen zu rechnen,
Ein kompletter Stillstand ist allerdings nicht zu erwarten. Wie schon in den vorhergehenden Streiks sind S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalbusse in der Regel nicht betroffen, da sie von anderen Unternehmen betrieben werden. Dies gilt häufig auch für einen Teil des Stadtbusnetzes - von Ort zu Ort aber in unterschiedlichem Maß. Die meisten Verkehrsunternehmen haben Notfahrpläne im Busnetz angekündigt.













