
Nach Trump-Angriff auf Venezuela: China scheint ratlos – und droht USA mit Rache
Frankfurter Rundschau
Trump rechtfertigt seinen Angriff auf Venezuela auch mit der China-Nähe des Maduro-Regimes. Peking will die Beziehungen zu Caracas trotzdem stärken.
Normalerweise berichtet Chinas Außenministerium über jede noch so kleine Aktivität seiner Diplomaten. Über die Teilnahme des chinesischen Botschafters an der Eröffnung eines Filmfestivals im Pazifikstaat Mikronesien etwa. Auch eine chinesische Kulturnacht in der maltesischen Kleinstadt Cospicua ist eine Meldung wert. China will demonstrieren, dass es weltweit Präsenz zeigt. Sucht man auf der Homepage des Ministeriums allerdings nach einem Hinweis auf ein Treffen des chinesischen Sondergesandten für Lateinamerika, Qiu Xiaoqi, mit Nicolás Maduro in Caracas, nur wenige Stunden vor dem US-Einsatz in Venezuela, findet man: nichts. Der letzte Eintrag zu Qiu datiert auf Ende November.

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