Mit Iod zum Mars
Süddeutsche Zeitung
Auch Raumsonden und Satelliten fliegen immer häufiger elektrisch statt mit chemischem Antrieb, aber die Technik hat Nachteile. Ein Start-up will nun mit einem neuen Treibstoff einen Durchbruch erzielt haben.
Ab und zu beschleunigt sich der Gang der modernen Welt: wenn eine an sich schon bestehende Technologie plötzlich so preiswert wird, dass sie viel breiter eingesetzt werden kann. Das französische Raumfahrt-Start-up "Thrust Me", ein Spin-off der französischen Hochschule École Polytechnique in Paris, hofft, einen solchen Zukunftsbeschleuniger für die Raumfahrt gefunden zu haben. In einer am Mittwoch erschienenen Arbeit im Fachmagazin Nature berichtet das Team um Dmytro Rafalsky, dass es ein elektrisches Triebwerk für Satelliten entwickelt habe, das mit elementarem Iod als Treibmittel arbeitet. Verglichen mit anderen Treibstoffen sei das Element effizient und vor allem: preiswert.

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