
Mann zündet Pyrotechnik in ICE und droht mit Anschlag
n-tv
Kurz vor Ostern kommt es auf der stark frequentierten ICE-Strecke Köln-Frankfurt zu einem Zwischenfall. Ein Mann zündet mitten im Zug Böller, wodurch mehrere Reisende leicht verletzt werden. Bei der Festnahme findet die Polizei auch ein Messer.
Kurz vor Ostern kommt es auf der stark frequentierten ICE-Strecke Köln-Frankfurt zu einem Zwischenfall. Ein Mann wirft mitten im Zug Böller, wodurch mehrere Reisende leicht verletzt werden. Bei der Festnahme findet die Polizei auch ein Messer.
Ein Mann hat laut Bundespolizei in einem ICE in Nordrhein-Westfalen mit einem Anschlag gedroht und mehrere Menschen leicht verletzt. Es seien sogenannte Softair-Böller explodiert, der Mann sei in Siegburg festgenommen worden, sagte eine Sprecherin. Der ICE war inmitten des Reiseverkehrs kurz vor Ostern auf dem Weg von Köln nach Frankfurt am Main.
Der Sprecherin zufolge hatte sich der Tatverdächtige in einer Zugtoilette eingeschlossen. Laut einem Medienbericht habe er im Waggon Böller in den Gang geworfen. Um welche Art Böller es sich konkret handelte, ist laut der Sprecherin unklar. Laut Bundespolizei erlitten mehrere Menschen "leichte, oberflächliche Hautverletzungen". Der Zug wurde evakuiert.
Der Mann sei im Bahnhof von Siegburg gefesselt und festgenommen worden, sagte die Sprecherin. Er habe ein Messer im Rucksack gehabt. Der "Kölner Stadt-Anzeige" berichtete von einer maskierten Person. Der Hintergrund des Zwischenfalls ist noch unklar. Die Deutsche Bahn bestätigte einen Polizeieinsatz, nannte aber keine Details. Laut Bundespolizei ist lediglich das betroffene Gleis gesperrt gewesen.
Die Zugstrecke zwischen Hennef (Sieg) und Troisdorf wurde wegen des Polizeieinsatzes zeitweise gesperrt. Betroffen waren die Regionalexpress-Linie RE9 sowie die Linien S12 und S19 der S-Bahn Köln. Daher kam es vereinzelt zu Verspätungen und Zugausfällen.













