
Gestrandeter Buckelwal vor Poel atmet noch
n-tv
Einsatzkräfte in Mecklenburg-Vorpommern kümmern sich weiter um den gestrandeten Wal. Die allgemeine Lage hat sich in den vergangenen Stunden aber nicht geändert.
Einsatzkräfte in Mecklenburg-Vorpommern kümmern sich weiter um den gestrandeten Wal. Die allgemeine Lage hat sich in den vergangenen Stunden aber nicht geändert.
Der vor Wismar gestrandete Buckelwal ist noch am Leben und atmet. Wie in den vergangenen Tagen sei die Situation des Tieres vor der Insel Poel unverändert, berichtete ein Sprecher des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern. Auch die Betreuung des rund zwölf Meter langen Meeressäugers läuft demnach wie geplant weiter. Der Wal wird rund um die Uhr beobachtet und regelmäßig durch Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Wasser benetzt. "Die Positionierung der Wassersprenger muss aufgrund des Wetters gegebenenfalls angepasst werden", sagte der Sprecher. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet heute mit starken Windböen an der Ostseeküste.
Der vermutlich durch eine Schiffsschraube verletzte Buckelwal war vor Wismar gestrandet. Am Mittwoch waren die Rettungsversuche eingestellt worden. Nach Angaben von Experten vor Ort wird das Tier wohl in der Bucht sterben. Der Wal soll nach Ostern erneut von Fachleuten begutachtet werden.
Am Vortag hatte Landes-Umweltminister Till Backhaus erklärt, das Tier atme, mal alle zwei Minuten, mal alle vier bis fünf Minuten. Es habe auch wieder gerufen. "Aber man sieht eben auch, dass seine Aktivitäten geringer werden." Zugleich hatte der SPD-Minister ausgeschlossen, dass der Wal getötet werde. "Das wird hier nicht stattfinden. Wir können ihn nicht einfach erlösen, durch was auch immer."
Seit Anfang März hatte sich der Buckelwal viermal festgesetzt. Dreimal war es ihm gelungen, wieder loszuschwimmen. Zunächst war er im Hafen von Wismar gesichtet worden, später am Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein und letztlich war er vor Wismar gestrandet.













