
Leitungswasser in Möglingen wieder trinkbar
n-tv
Mehr als 3.000 Menschen im Landkreis Ludwigsburg durften ihr Leitungswasser seit Donnerstag nicht mehr trinken. Nun gibt es Entwarnung.
Mehr als 3.000 Menschen im Landkreis Ludwigsburg durften ihr Leitungswasser seit Donnerstag nicht mehr trinken. Nun gibt es Entwarnung.
Möglingen (dpa/lsw) - Nach der Verschmutzung des Trinkwassers in Möglingen im Kreis Ludwigsburg hat die Gemeinde am Abend Entwarnung gegeben. Das Leitungswasser sei ab sofort wieder uneingeschränkt nutzbar, teilte die Kommune mit. Untersuchungen von Wasserproben hätten ergeben, dass keine gesundheitsschädliche Verunreinigung vorliege. Deswegen habe das Gesundheitsamt die Freigabe des Trinkwassers erteilt.
Am Donnerstagnachmittag war eine größere Menge Flüssigkeit illegal in einem Nebenschacht entsorgt worden und in die Wasserversorgung geraten. Die Gemeinde geht aber nicht davon aus, dass der Stoff mit der Absicht ausgegossen wurde, das Trinkwasser zu verunreinigen.
Im Rahmen der Untersuchungen sei festgestellt worden, dass sich im Wasser geringe Mengen der Stoffe Toluol und Xylol befanden. Die gemessene Konzentration sei so niedrig gewesen, dass keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten seien, hieß es von der Gemeinde. Betroffen von dem Vorfall waren den Angaben nach etwa 3.000 bis 4.000 Anwohnerinnen und Anwohner.
Nach Angaben des Gesundheitsamts durfte das Wasser weder getrunken noch zur Zubereitung von Speisen, zum Zähneputzen oder zur Wundreinigung verwendet werden, solange nicht klar war, was genau für ein Stoff illegal entsorgt wurde.













