
Landesregierung unterstützt FSU Jena bei Exzellenz-Bewerbung
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Zwei Exzellenzcluster, die Hoffnung auf mehr Geld und ein Hauch Champions League: Was die Exzellenz-Bewerbung für die FSU Jena bedeutet und wann es eine Entscheidung geben soll.
Jena (dpa/th) - Thüringens Landesregierung will die Bewerbung der Friedrich-Schiller-Universität Jena als Exzellenz-Uni unterstützen. Das kündigte Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Teichert nach einer Kabinettssitzung in Erfurt an. Aus dem Strategie- und Innovationsbudget der Hochschulrahmenvereinbarung V rund 7,5 Millionen Euro geflossen - für Anträge zu Exzellenzclustern und Exzellenzuniversität.
Zudem sollen zusätzlich rund 1,4 Millionen Euro jährlich zur Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs bereitgestellt werden. "Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu fördern, Fachkräfte zu sichern und internationale Spitzenkräfte zu gewinnen", hieß es in einer Mitteilung des Bildungsministeriums.
Thüringens größte Universität hat Chancen, Ostdeutschlands nächste Exzellenzuniversität zu werden. Die FSU Jena hatte nach einer Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Förderung für zwei disziplinübergreifende Forschungsprojekte - sogenannte Exzellenzcluster - erhalten. Solche Vorhaben werden für sieben Jahre finanziell gefördert. Hochschulen, die erfolgreich zwei oder mehr solcher Projekte auf den Weg gebracht haben, können sich im nächsten Schritt um den Status als Exzellenzuniversität bewerben. Der Antrag muss bis 12. November vorliegen. Mit einer Entscheidung wird laut Teichert für den 2. Oktober 2026 erwartet.
