
Jetzt will Merz Kanzler werden – Unionsfraktion erscheint vollzählig
Die Welt
Der neue Koalitionsvertrag ist unterzeichnet – heute soll Merz zum Kanzler gewählt werden. Am Morgen erschien die Unionsfraktion vollzählig. Juso-Chef Türmer fordert einen Kulturwandel innerhalb der SPD. Alle Entwicklungen im Liveticker.
Der neue Koalitionsvertrag ist unterzeichnet – heute soll Merz zum Kanzler gewählt werden. Am Morgen erschien die Unionsfraktion vollzählig. Juso-Chef Türmer fordert einen Kulturwandel innerhalb der SPD. Alle Entwicklungen im Liveticker. Deutschland wird eine schwarz-rote Regierung bekommen. Als letzter Koalitionspartner hat die SPD ihre Ministerriege vorgestellt, kurz darauf unterzeichneten CDU, CSU und Sozialdemokraten den Koalitionsvertrag. Am heutigen Dienstag soll CDU-Chef Friedrich Merz zum Kanzler gewählt werden. Um 9 Uhr beginnt die entscheidende Sitzung im Bundestag. Auch Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auf der Ehrentribüne Platz genommen. Läuft alles glatt, wird Friedrich Merz um 10:30 Uhr im Schloss Bellevue bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet. Hier der geplante Ablauf des heutigen Tages. Die Unionsfraktion ist zur Kanzlerwahl von CDU-Chef Friedrich Merz vollzählig. Das sagt ihr neuer Parlamentarischer Geschäftsführer Steffen Bilger in einer Sondersitzung der Fraktion. CDU/CSU und SPD haben zusammen 328 Abgeordnete, 316 sind für die Kanzlerwahl nötig. Juso-Chef Philip Türmer hat die Art des Umgangs einiger SPD-Mitglieder mit Parteichefin Saskia Esken als „ungleiche Behandlung“ kritisiert. Der Umgang mit Esken zeige, „dass SPD-Frauen unter besonderer Belastung und besonderem Druck stehen“, sagte Türmer dem Nachrichtenportal web.de. „Einem Druck, den Männer so nicht zu befürchten haben.“ Dies sei eine „ungerechte, ungleiche Behandlung“. Aus Türmers Sicht braucht die SPD in diesem Zusammenhang einen „Kulturwandel“.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











