Immer schön renitent bleiben
Süddeutsche Zeitung
"Killed By Death": Der malende Pessimist Werner Büttner liebt die Ironie - gerade auch in seinen Titeln. Die Hamburger Kunsthalle ehrt ihn mit einer "Last Lecture Show".
Wer in dieser Ausstellung gar nicht lacht, ist vermutlich heilig. Spätestens bei den gemeuchelten Stockenten mit dem Titel "Killed by Death" überwältigt den humorlosesten Deutschen doch die Biochemie spontaner Zwerchfellgrimassen. Denn der Spott- und Tiermaler Werner Büttner arbeitet nicht ohne Ziel. Wie alle verzweifelten Humanisten hält er als Zeitzeuge durch, dank der Ironie. Und die Botschaft an alle Gleichgesinnten, ihren Ekel vor erniedrigenden "Gewinnerzielungsabsichten" nicht zu vergessen, spitzt sich manchmal zum echten Witz. "Killed by Death" kommt sowieso. Auch für trotzige Pessimisten wie Büttner. Aber alles vorher darf einfach nicht unkommentiert hingenommen werden. Wenn man's schon nicht ändern kann.

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