"Ich wünschte, ich wäre eine Dichterin, um die Schönheit beschreiben zu können"
Süddeutsche Zeitung
Fran Bak war 2021 die einzige Touristin, die nach Bhutan einreisen durfte - und hat dafür beinahe ihre Altersvorsorge aufgebraucht. Ein Gespräch über ein vorsichtiges Land, seinen König und heilende Gongs.
Bhutan hat sich zur Zeit noch mehr abgeschottet, als es das ohnehin schon tut. Eine Touristin aber hat das kleine Königreich im Himalaja 2021 einreisen lassen - als Testperson in Pandemiezeiten. Die Tourismusbehörde entschied sich aus der großen Zahl der Bewerber für Frances "Fran" Bak, weil die 70-jährige US-Amerikanerin vor der Pandemie schon einmal das Land bereist hatte und dem Tourismus-Chef Dorji Dhradhul bekannt war. Zudem war die Rentnerin bereit, pro Tag 250 US-Dollar im Voraus zu zahlen und drei Wochen auf eigene Kosten in Quarantäne zu gehen. So lange haben andere nicht einmal Urlaub. Drei Monate lang war Fran Bak in Bhutan unterwegs, schlief in Klöstern und meditierte mit Mönchen - mit ein paar ungewöhnlichen Musikinstrumenten im Gepäck.

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