Havertz, die stille Variante einer Führungskraft
ZDF
Kai Havertz' letztes Länderspiel ist lange her. Spätestens bei der WM will er wieder vorangehen - am liebsten auch schon in den Testspielen.
Kai Havertz hat eine gefühlte Ewigkeit kein Länderspiel mehr bestritten. Spätestens bei der WM will der Arsenal-Profi wieder vorangehen - am liebsten auch schon in den Testspielen. Als die sportlichen Fragen zur deutschen Nationalmannschaft weitgehend abgehandelt sind, kann Kai Havertz noch ein privates Anliegen klären. Woher rührt eigentlich die Liebe für Esel? "Das hat im jungen Alter angefangen, für mich persönlich ist Tierschutz ein ganz wichtiges Thema", erzählt der Profi vom FC Arsenal, der nach eigenem Bekunden drei Hunde in England und einen Esel in Deutschland halte. Er freue sich jedes Mal, den Esel zu sehen: "Das sind sehr ruhige Tiere - so wie ich." Es kommt selten vor, dass es bei einem der technisch besten Spieler der DFB-Auswahl so sehr menschelt wie am Mittwoch bei der Presserunde in Herzogenaurach. Am Donnerstag begibt sich der DFB-Tross nach Basel. Dort steht der erste Härtetest gegen die Schweiz an (Freitag, 20.45 Uhr / RTL). Anschließend geht es in Stuttgart gegen den WM-Teilnehmer Ghana (Montag, 20.45 Uhr / ARD). In beiden Begegnungen dürfte Havertz endlich wieder auf Spielzeit kommen. Wegen langwieriger Oberschenkel- und Knieverletzungen datiert sein letztes von bislang 55 Länderspielen vom 19. November 2024 in Budapest gegen Ungarn (1:1). "Ich fühle mich sehr gut", versichert der 26-Jährige nun. "Man merkt, dass man ein Jahr raus ist. Ich brauche das eine oder andere Spiel, um auf 100 Prozent zu kommen."













