Lothar Matthäus: "Jeder hat seine Rolle akzeptiert“
ZDF
Die Weltmeisterschaft 1990 in Italien steht für viele für einen unvergessen Sommer. Der Fußballer Lothar Matthäus erinnert sich an die WM zurück.
Die Fußballweltmeisterschaft 1990 kommt als Doku noch mal in die Kinos. Rekordnationalspieler und Weltmeister Lothar Matthäus blickt wehmütig auf den WM-Sommer in Italien zurück. Die Weltmeisterschaft 1990 in Italien steht für viele für einen unvergessenen Sommer. Voller Nostalgie erinnert sich Lothar Matthäus an ein Turnier, das geprägt war von einem besonderen Teamgeist - und blickt auch mit Wehmut auf prägende Weggefährten zurück. Im ZDFheute-Interview beschreibt Matthäus die besondere Atmosphäre in der Mannschaft - sportlich wie emotional. ZDFheute: Was ist Ihnen von der WM 1990 besonders in Erinnerung geblieben? Lothar Matthäus: Das war eine wunderschöne Weltmeisterschaft. Wir waren erfolgreich, wir waren harmonisch, es war einfach ein tolles Miteinander. Ich war sogar ein bisschen überrascht, dass wir uns in sieben Spielen immer als Heimmannschaft fühlen durften, weil wir so viel Unterstützung hatten. Wir haben eine Verpflichtung gespürt gegenüber den Leuten, die nach Italien gekommen sind, und auch denen, die uns zu Hause die Daumen gedrückt haben. ZDFheute: Was hat diese Mannschaft so besonders gemacht? Matthäus: Ganz klar: Wir waren alle in einem Boot und alle sind in die gleiche Richtung. Bei vorherigen Turnieren, da hat jeder mehr an sich gedacht. Und Franz Beckenbauer hat das Team richtig zusammengestellt. Vielleicht waren gar nicht die 22 besten Spieler dabei, aber wir haben einfach vom Charakter so gut zusammengepasst. Es gab wenige Nebenschauplätze. ZDFheute: Welche Geheimnisse aus diesem Sommer in Italien kennen die Fans und die Öffentlichkeit bislang noch nicht?













