Harley fürs Gelände
Süddeutsche Zeitung
Die US-Marke steht für schwere, teure Cruiser mit viel Blingbling. Jetzt wagt sie sich erstmals ins anspruchsvolle Segment der großen Reiseenduros. Die Rechnung könnte aufgehen.
Wenn sie den Namen Harley-Davidson hören, haben auch Menschen, die sonst nichts mit Motorrädern am Hut haben, sofort bestimmte Bilder im Kopf: große, schwere und meist auch laute Motorräder, auf denen wilde, bärtige Typen dem Sonnenuntergang entgegenbollern. Auch wenn es dann in Wirklichkeit nur der Zahnarzt von nebenan ist. In der Motorradszene spaltet die US-Marke die Gemüter. Für die einen sind Harleys unhandliche, technisch eher rückständige Eisenhaufen, mit denen man eigentlich gar nicht richtig Motorradfahren kann. Bei Vergleichstests landen die Maschinen aus Milwaukee meist auf den hinteren Rängen.
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