Geht doch
Süddeutsche Zeitung
Die Fotografin Miriam Mayer ist vom Tegernsee nach Verona gewandert. Ihre Bilder vermitteln einen ehrlichen Eindruck davon, was das bedeutet.
Die falsche Tageszeit, das falsche Wetter - immer wieder hadert Miriam Mayer mit den Umständen. Als Fotografin wünscht sie sich nun einmal optimale Bedingungen. Doch diese nicht zu haben, das macht gerade den Reiz ihres Buches "Bergseele" aus, der ihre Alpenüberquerung bildstark in Szene setzt: Man sieht auf den Fotografien die wechselhaften Bedingungen, den Regen, den Hochnebel, die schneeträchtigen Wolken. Man sieht, dass die Sonne nicht immer perfekt steht beim Blick auf das alpine Panorama. Kurz: Man sieht, was man sähe, wenn man selbst eine solche Tour wagen würde. Und nicht ein geschöntes Bild, das mit dem Alltag in den Bergen wenig zu tun hat.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.












