
Geheimes Dossier: Nutzte Russland Prinz Andrew als "nützlichen Idioten"?
ProSieben
Ein vertrauliches Papier aus US-Diensten zeichnet ein düsteres Bild: Prinz Andrew und seine Verbindungen nach Russland. Erfahre hier mehr zu dem Thema.
US-Geheimdienste sehen nach einem vertraulichen Bericht Andrew Mountbatten-Windsor, den 66-jährigen Bruder von König Charles III., als mögliches Einfallstor für russische Einflussnahme auf die britische Elite. Laut dem Papier, das auf den 15. Januar 2026 datiert ist und der "Daily Mail" vorliegen soll, hätten russische Agenten Andrew als "useful idiot" betrachtet und gezielt sein Umfeld genutzt, um in die höchsten Kreise von Politik und Wirtschaft vorzudringen. Besonders die Netzwerke rund um den inzwischen verstorbenen Jeffrey Epstein sollen eine zentrale Rolle gespielt haben, da Andrew durch seine Nähe zur Royal Family für ausländische Geheimdienste besonders interessant gewesen sei. Der Bericht beschreibt Andrew demnach als "schwaches Glied" der Königsfamilie. Russische Dienste sollen seine mutmaßliche Eifersucht auf seinen älteren Bruder Charles, sein Bedürfnis nach Anerkennung, Geld und persönlicher Bestätigung ausgenutzt haben. Es wird ihm eine "langjährige Abneigung" gegen Charles zugeschrieben, verbunden mit der Überzeugung, er selbst sei der geeignetere König. Beweise im juristischen Sinn liegen dafür bislang nicht vor, doch die Vorwürfe reihen sich ein in eine lange Liste fragwürdiger Kontakte und Geschäfte – etwa der Verkauf seines Anwesens Sunninghill Park 2007 zu einem deutlich über dem Marktpreis liegenden Betrag an den kasachischen Oligarchen Timur Kulibayev, was damals bereits Geldwäsche-Experten alarmierte.













