
Formel E verliert dritten deutschen Hersteller
n-tv
Die Formel E wird immer wieder als Zukunft des Motorsports gepriesen, doch für deutsche Unternehmen gilt das offenbar nicht. Mercedes zieht sich als dritter von vier deutschen Herstellern aus der vollelektrischen Rennserie zurück - wenige Tage nach dem Gewinn beider Weltmeisterschaften.
Erst Audi und BMW, jetzt auch Mercedes: Der Formel E rennen die deutschen Hersteller weg. Nur drei Tage nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in der Elektro-Rennserie hat die Silberpfeil-Marke ihren Abschied nach der Saison 2022 verkündet. Zukünftig wird der Hersteller sein Werksengagement im Motorsport ganz auf die Formel 1 konzentrieren, hieß es in einer Mitteilung. "Wir sind bei unserem Einstieg in die Formel E unvoreingenommen an die Serie und ihren innovativen Ansatz im Motorsport herangegangen. Dabei haben wir viel harte Arbeit in das Team investiert, um es aufzubauen und konkurrenzfähig zu machen", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Jetzt werden wir alles dafür geben, um sicherzustellen, dass wir unser Formel-E-Abenteuer in der Saison acht erfolgreich beenden."
Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











