
Flick mutiert zum ungeschlagenen 007
n-tv
Sieben Spiele, sieben Siege: Neu-Bundestrainer Hansi Flick kann sich auch auf sein zwangsweise neu zusammengestelltes Team verlassen. Zum Jahresabschluss fertigt die Fußball-Nationalmannschaft Armenien ab. Im kommenden WM-Jahr hat vor allem ein neuer Kollege aber einige Arbeit vor sich. Standard-Trainer Mads Buttgereit sollte die eklatante Chancenvergeudung in den Griff bekommen, bevor stärkere Gegner diese kompromisslos ausnutzen.
Es ging um die Ehre. Das vergangene Länderspieljahr 2020 endete mit einem krachenden 0:6 gegen Spanien. Doch diesmal ist alles anderes. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist zum Jahresabschluss nach Armenien gereist. Dort fand das abschließende Spiel der WM-Qualifikation statt, das allerdings keine Relevanz mehr hat. Deutschland ist souverän als Tabellenerster der Gruppe J für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Katar qualifiziert, Armenien hat keine Chance mehr, noch die womöglich rettenden Playoffs zu erreichen. Entsprechend konnte es sich Bundestrainer Hansi Flick leisten, mit nur 16 Feldspielern und drei Torhütern anzureisen. Trotz Corona-Ausfällen erließ er Kapitän Manuel Neuer sowie Marco Reus den Flug nach Eriwan, die beiden durften sich schonen.
Den Startrekord ihres Trainers bauen die DFB-Profis trotzdem souverän weiter aus. Sieben Spiele, sieben Siege heißt es jetzt für Flick und das Team. Eine Serie, die es so zuletzt zwischen Juni und Oktober 2017 gab - inklusive des gewonnen Confed-Cups. 4:1 (2:0) lautet heute der Endstand, damit hält auch die Serie gegen Armenien an. Es war das fünfte Aufeinandertreffen der beiden Nationalmannschaften, immer hat Deutschland mindestens vier Tore geschossen. Mit diesem Sieg kann Flick es sich nun vorweihnachtlich gemütlich machen. Nur noch Montreux wird in diesem Jahr für ihn relevant, wenn am 16. Dezember in der Schweizer Stadt die Gruppen für die Nations League ausgelost werden.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











