
Erneut schwänzt Markus Söder die Merz-Runde
Die Welt
Vor jeder Bundesratssitzung lädt der CDU-Chef die wichtigsten Unionspolitiker aus Bund und Ländern ein, um gemeinsame Linien festzulegen. Letzte Woche traf man sich in der bayerischen Landesvertretung in Berlin. Doch ausgerechnet Bayerns Ministerpräsident fehlte.
Am Donnerstagabend trafen sich die wichtigsten Unionspolitiker aus dem Bund und den Ländern in Berlin. Die „Merz-Runde“ heißt das Treffen, zu dem der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion am Vorabend jeder Bundesratssitzung bittet.
Ähnliche Runden gibt es auch bei SPD und Grünen. Wenn eine politische Kraft es schafft, über alle staatlichen Ebenen hinweg an einem Strang zu ziehen, kann sie sehr erfolgreich sein. So wie die Union zuletzt mit einer gut orchestrierten Attacke gegen das Bürgergeld der Ampel: Am Ende kam die Sozialleistung nur in deutlich abgespeckter Form ins Gesetzblatt.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











