
Epstein-Akten: Abstimmung über Veröffentlichung bahnt sich an
n-tv
Im US-Kongress fordern einige Republikaner und Demokraten die Veröffentlichung der Epstein-Akten durch das Justizministerium. Nun ist die parteiübergreifende Gruppe groß genug, um eine entsprechende Abstimmung einzuleiten.
Im Bemühen um eine Veröffentlichung der Ermittlungsakten im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hat eine Gruppe von Abgeordneten des US-Kongresses nun die erforderlichen Stimmen zusammen, um eine Abstimmung über ihre Forderung zu erzwingen. Hintergrund ist US-Medienberichten zufolge der Sieg einer Kandidatin der Demokraten bei einer Wahl im Bundesstaat Arizona für den Kongress in Washington.
Demnach gewann Adelita Grijalva nach Auszählung von 80 Prozent der Stimmzettel gegen den republikanischen Kandidaten Daniel Butierez mit 70,6 zu 27,6 Prozent. Nach ihrer Vereidigung will Grijalva sich einer parteiübergreifenden Initiative von Kongressabgeordneten anschließen, die das Justizministerium per Abstimmung zwingen will, die Ermittlungsakten im Fall Epstein zu veröffentlichen. Der Gruppe gehören auch mehrere Republikaner an, bislang hatte jedoch noch eine Stimme gefehlt.
