
Englands Nacht der rassistischen Schande
n-tv
Im Vorfeld des EM-Endspiels stürmen Fans das Wembley-Stadion. Nach den verschossenen Elfmetern brechen sich rassistische Beleidigungen gegen englische Spieler Bahn. Premierminister Boris Johnson versucht zu beschwichtigen. Doch die Kritik richtet sich längst gegen ihn.
Als die Scherben vor dem Wembley-Stadion zusammengefegt und die erste Trauer über die Niederlage durch die drei vergebenen Elfmeter der schwarzen Nationalspieler Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka im EM-Finale überwunden war, entschuldigte sich der britische Premierminister Boris Johnson. "Dieses England-Team", twitterte er, "verdient es als Helden verehrt und nicht rassistisch beschimpft zu werden. Die Verantwortlichen für diese entsetzlichen Beschimpfungen sollten sich schämen." In England glauben nicht wenige, dass Boris Johnson sich nicht schämen wird. Sie haben ihn als Verantwortlichen ausgemacht. "Es fängt ganz oben an", sagt ein erzürnter Gary Neville auf Sky News. Der ehemalige Nationalspieler Englands will Johnson nicht davonkommen lassen. "Der Premierminister hat gesagt, es sei in Ordnung für die Bevölkerung des Landes, Spieler auszubuhen, die versuchen, Gleichberechtigung zu fördern und Rassismus zu verteidigen." Wie konnte es dazu kommen und was ist überhaupt in Wembley passiert? Wie konnte es zu Englands Nacht der Schande kommen?
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