
England ist sauer auf den Laser-"Idioten"
n-tv
England bejubelt den Einzug ins Finale der Fußball-Europameisterschaft. Doch der größte Erfolg für England seit 1966 kommt auf fragwürdige Weise zustande: Rund um die entscheidende Szene gibt es eine Menge Redebedarf.
Nein, völlig ungetrübt ist die Begeisterung über Englands größten Erfolg im Fußball seit dem WM-Titel 1966 nicht: In die Freude über den 2:1-Sieg der Three Lions im EM-Halbfinale gegen Dänemark mischt sich auch Ärger. Ärger über einen "gefährlichen Idioten", der in der entscheidenden Szene Einfluss aufs Spiel nehmen wollte. Mit unfairen Mitteln. Schiedsrichter Danny Makkelie hatte nach 102 Minuten nach einem Zweikampf zwischen Joakim Maehle und Raheem Sterling einen höchst umstrittenen Elfmeter für England gegeben. Videobilder zeigen, dass der dänische Torhüter Kasper Schmeichel vor der Ausführung des Elfmeters auf unsportliche, gefährliche Weise gestört werden sollte: Ein grüner Laser flackerte über das Gesicht Schmeichels, über die Wange, die Stirn, ins Auge. Offenbar versuchte ein Fan ihn abzulenken. Schmeichel schaute kurz offenbar irritiert an sich herab, war jedoch anscheinend nicht nachhaltig gestört - und hielt von der Attacke unbeeindruckt den Strafstoß von Harry Kane. Schmeichel wehrte den Ball aber direkt vor die Füße des englischen Angreifers ab, der Nachschuss entschied dann doch noch das Halbfinale.
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