Eine neue Regierung muss vielfältiger sein
Süddeutsche Zeitung
In Berlin kursieren Listen mit Namen von den Mitgliedern eines künftigen Kabinetts - nur findet sich darauf kein Mensch mit Einwanderungsgeschichte. Wenn das so kommen sollte, kann die Ampel gleich wieder einpacken.
Töchter und Söhne von Einwanderern sind verzichtbar in oberster Regierungsverantwortung - diese Botschaft ist den Kabinettslisten zu entnehmen, die in Berlin seit Tagen kursieren. Zu lesen steht da in allen Varianten, wer in der nächsten Bundesregierung angeblich welchen Ministerposten bekommt. Vieles ist erfunden oder absichtsvoll verdreht. Eines aber haben alle Listen gemein: Sie führen keinen türkischen, muslimischen oder sonstwie nach Migration klingenden Namen für ein Ministeramt. Um es abzukürzen: So wird das nichts.

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