Diese lächerliche Boshaftigkeit des Schicksals
Süddeutsche Zeitung
Der deutsch-irakische Schriftsteller Abbas Khider war zwei Jahre in einem Foltergefängnis, nun liegt sein neuer Roman "Der Erinnerungsfälscher" vor. Ist Schreiben Traumatherapie? Eine Begegnung in Berlin.
Wenn Abbas Khider lacht, bebt er am ganzen Körper. Wirft den Kopf in den Nacken, schwingt den Zopf, zeigt die Zähne. Es ist ein sorgloses, einladendes, alles umarmendes Lachen. Nie käme man auf den Gedanken, dass ihm dieses unbeschwerte Lachen das Leben rettet.

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