
Diese Eskalation gefällt der FIFA gar nicht
n-tv
Anfang September stehen wieder Länderspiele an. Doch die könnten ziemlich anders werden als geplant. Zahlreiche Klubs wollen ihre Profis nicht ziehen lassen, sie fürchten wegen der Pandemie um die Gesundheit. Spanien und England wiegeln komplett ab. Die FIFA hat ein Problem.
Für uneingeschränkte Freude dürfte selbst der warme Geldregen in der Züricher FIFA-Zentrale nicht gesorgt haben. Denn so schön die Nachricht der US-Generalstaatsanwaltschaft über den üppigen Schadensersatz von 201 Millionen Dollar aus dem Korruptionsskandal auch war - der nächste Brandherd für den Fußball-Weltverband flammte da schon längst auf: Der Streit um die Abstellungsperiode für die kommenden Länderspiele eskaliert. Am Dienstagabend gingen die Ligen aus England und Spanien auf Konfrontationskurs und gaben bekannt, einer Vielzahl von Spielern die Abstellung für die anstehenden Länderspiele Anfang September zu verweigern. Die Premier League lässt fast 60 Profis nicht in Risikogebiete der sogenannten "Roten Liste" reisen, La Liga mindestens 25 Spieler nicht nach Südamerika. Doch hinter der Sorge vor drohender Quarantäne steckt auch viel Ärger über einen Alleingang der FIFA.
Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











