
Die USA kaufen die „Virgin Islands“ – Die Betroffenen werden nicht gefragt
Frankfurter Rundschau
Die USA kaufen die „Virgin Islands“
Am 17. Januar 1917 unterschrieben die USA und Dänemark einen Vertrag, in dem die USA Dänisch-Westindien für 25 Millionen Dollar kauften. Sie benannten die Neuerwerbung um in „Virgin Islands“. Die Hauptstadt behielt ihren Namen: Charlotte Amalie. Den verdankte sie der Prinzessin von Hessen-Kassel (1650–1714), die 1667 den späteren König Christian V. von Dänemark und Norwegen geheiratet hatte. Das ist nicht das einzige dänische Relikt auf den Inseln. Die 1833 gegründete Synagoge – und heute noch immer genutzte – ist auch eines.
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