
Colin Walsh: „Kala“ – Der Blick hinein in die Zeit
Frankfurter Rundschau
Die finsteren Seiten der irischen Gesellschaft: „Kala“ von Colin Walsh ist ein ebenso feiner Entwicklungs- wie Spannungsroman.
Ein „Index der Hauptfiguren“ ist diesem Roman vorangestellt. Da denkt die Rezensentin gleich: oh weh, denn sie fragt sich, ob es wohl nötig sein wird, immer mal nachzuschlagen – weil es dem Autor nicht gelingt, seine Erfindungen im Kopf der Leserin als gut unterscheidbare Figuren entstehen zu lassen. Aber so ist es nicht in „Kala“, dem Debütroman des Iren Colin Walsh. Der Index ist vielleicht einfach nur nett gemeint, falls man mal eine längere Lesepause einlegt. Aber diese Gefahr ist gering – obwohl der Krimi-Anteil dieser Coming-of-Age-Geschichte spät erst in Schwung kommt.
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