
DFL prüft Milliardenregen von Investoren
n-tv
Der deutsche Fußball ist auf der Suche nach neuen Geldquellen. Nach dem Vorbild der spanischen und französischen Liga könnte auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) Anteile an einer Vermarktungstochter an einen Investor verkaufen, heißt es in einem Medienbericht.
Die Deutsche Fußball Liga zieht in ihren Überlegungen für die zukünftige Ausrichtung einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge auch die Beteiligung eines Investors an den Medienrechten in Betracht. Konkret soll es um mögliche Anteile an einer neuen Vermarktungstochter gehen, laut Bericht könnten diese bis zu vier Milliarden Euro wert sein. Das neue Unternehmen könnte demnach mit 15 bis 18 Milliarden Euro bewertet werden. Die DFL kommentierte auf Anfrage, es gebe keinerlei "Vorfestlegungen" bei den verschiedenen Entwicklungsoptionen.
"Die DFL hat, wie bereits im Mai erläutert, einen mehrstufigen Prozess gestartet, in dem eine vom DFL-Präsidium eingesetzte Arbeitsgruppe von Klubs und DFL Zukunftsszenarien für die Liga analysiert und im Sinne der 36 Proficlubs konkrete Optionen mit Blick auf strategische Wachstumsfelder ausarbeitet", sagte ein Sprecher der DFL auch dem "Handelsblatt". "Dieser Prozess beinhaltet auch die Analyse der Möglichkeit von strategischen Partnerschaften."
Über die Optionen werde intern "in den Gremien und mit allen Clubs" beraten. "Ziel ist es, den Klubs einen fundierten Überblick über Entwicklungsoptionen zu geben und die Zukunft auf dieser Grundlage gemeinsam positiv zu gestalten", sagte der DFL-Sprecher.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











