
Deutsche Ski-Stars stürzen, Staffeln patzen
n-tv
Durch den Wintersport-Tag geht es heute auf Kufen und allen möglichen Skiarten. Im Biathlon gehen zwei deutsche Staffeln leer aus, die alpinen Skirennläufer erwischte es deutlich schlimmer: Ein Sturz endete glimpflich, einer mit einer schweren Verletzung. Die deutschen Kufenathleten sammeln Siege und Podestplätze.
Skirennfahrer Marco Odermatt befindet sich rund vier Wochen vor Olympia weiter in Top-Form. Der Schweizer gewann erstmals den Heim-Riesenslalom in Adelboden mit 0,48 Sekunden Vorsprung vor Manuel Feller aus Österreich. Dritter wurde der französische Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault (+0,54). Für Odermatt war es im fünften Riesentorlauf bereits der vierte Erfolg in diesem Winter.
Deutschlands Hoffnung Alexander Schmid, der zuletzt in Alta Badia erstmals aufs Podest gerast war, hatte wie gewohnt am legendären Chuenisbärgli zu kämpfen. Nach Platz neun im ersten Durchgang stürzte der Allgäuer im zweiten Lauf und schied aus. Bester Deutscher wurde Julian Rauchfuss auf Rang 21. Fabian Gratz hatte den Finaldurchgang verpasst. Am Sonntag steht für die Herren in Adelboden noch ein Slalom auf dem Programm. Dann will Linus Straßer endlich die Norm für die Winterspiele in Peking erfüllen.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











