Der Erste seiner Art
Süddeutsche Zeitung
Wie der Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn zu einem der führenden Unternehmer des Landes wurde? Er besaß etwas, das vielen fehlte: Weltoffenheit.
Wie geht man um mit einer Persönlichkeit der Zeitgeschichte, wenn diese weder selber Erinnerungen verfasst noch jemals einer Biografie zugestimmt hat? So hat es sich mit Reinhard Mohn (1921 - 2009) verhalten, dem Mann, der aus einem kriegszerstörten Gütersloher Verlagshaus einen der bedeutendsten Medienkonzerne der Gegenwart gemacht hat: Er wäre am 29. Juni 100 Jahre alt geworden. Der Historiker Joachim Scholtyseck hat es gewagt, dieses Leben aufzuschreiben, und sich dabei an der Lebensweisheit eines großen englischen Schriftstellers orientiert: "Den Menschen hinter einer Wirtschaftspersönlichkeit sichtbar werden zu lassen gehört zu den schwierigsten Aufgaben einer biographischen Studie. W. Somerset Maugham fasste das Problem der Autorschaft einmal schön in den Aphorismus: ,Es gibt drei Regeln beim Schreiben. Unglücklicherweise sind sie niemandem bekannt.'"
Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











