
Das Rad der Geldpolitik lässt sich nicht zurückdrehen
Süddeutsche Zeitung
Der künftige US-Notenbankchef Kevin Warsh will die Geldpolitik der 2000er-Jahre wieder beleben. Doch das ist ein gefährliches Spiel mit unkalkulierbaren Risiken, das zeigt die Geschichte.
Der kubanische Diktator Fidel Castro soll nach seiner Machtübernahme am Kabinettstisch nach einem guten „Economista“ (Ökonom) gefragt haben. Der marxistische Revolutionär und Mediziner Ernesto „Che“ Guevara verstand angeblich „Comunista“ (Kommunist) und meldete sich. So wurde der Guerillaführer am 26. November 1959 zum Zentralbankpräsidenten Kubas ernannt. Guevara verstaatlichte das Bankensystem und unterzeichnete die neuen kubanischen Banknoten mit einem schlichten „Che“.
More Related News













