
Das denken die Deutschen über Merz‘ Wahl-Debakel
Die Welt
Friedrich Merz hat bei seiner Kanzlerwahl im ersten Wahlgang eine historische Niederlage einstecken müssen. Eine Insa-Umfrage offenbart, wem das Wahl-Debakel nach Ansicht der Bürger am meisten hilft. Alle Entwicklungen im Liveticker.
Friedrich Merz hat bei seiner Kanzlerwahl im ersten Wahlgang eine historische Niederlage einstecken müssen. Eine Insa-Umfrage offenbart, wem das Wahl-Debakel nach Ansicht der Bürger am meisten hilft. Alle Entwicklungen im Liveticker. Deutschland hat einen neuen Kanzler: Friedrich Merz kam im zweiten Anlauf auf die nötige Mehrheit. Die schmerzhafte Niederlage im ersten Wahlgang hallt nach. Der Terminplan des Regierungschefs ist gut gefüllt. Nach dem gescheiterten ersten Anlauf von Friedrich Merz aufs Kanzleramt glaubt mehr als die Hälfte der Deutschen (51 Prozent), dass vor allem die AfD vom CDU-Debakel profitiert. Das geht aus einer Insa-Umfrage für „Bild“ hervor. Die SPD sehen nur 11 Prozent der Befragten als Gewinner, Grüne und Linke kommen jeweils auf 3 Prozent. Die Frage bleibt: Wer hat Merz‘ im ersten Wahlgang die Zustimmung verweigert? Hier zeigt sich ein gemischtes Bild: 39 Prozent glauben, der Widerstand kam aus beiden Fraktionen – Union und SPD. 30 Prozent sehen die Hauptverantwortung bei der SPD, 15 Prozent in der CDU/CSU selbst. Heute wird Merz zu seinen ersten Antrittsbesuchen nach Frankreich und Polen reisen. In Paris trifft er mit Emmanuel Macron zusammen. Im Anschluss reist Merz nach Warschau, wo er Donald Tusk trifft. Bei beiden Terminen sind Pressebegegnungen vorgesehen.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











