
Charles plant kein Treffen mit Harry
n-tv
In Kürze wird König Charles III. erstmals als Monarch in die USA einreisen. Bei seinem Treffen mit Präsident Trump wird er eine diplomatische Schlüsselrolle übernehmen. Seinen Sohn Harry wird er dagegen nicht sehen.
In Kürze wird König Charles III. erstmals als Monarch in die USA einreisen. Bei seinem Treffen mit Präsident Trump wird er eine diplomatische Schlüsselrolle übernehmen. Seinen Sohn Harry wird er dagegen nicht sehen.
Der bevorstehende Staatsbesuch von König Charles III. in den Vereinigten Staaten sorgt nicht nur politisch für Aufmerksamkeit - auch privat rückt er die angespannte Beziehung zu seinem Sohn Prinz Harry erneut in den Fokus. Denn obwohl sich beide zur selben Zeit im selben Land aufhalten werden, deutet derzeit alles darauf hin, dass es kein persönliches Wiedersehen geben wird.
Ende April reist Charles gemeinsam mit Königin Camilla zu seinem ersten USA-Besuch als König. Anlass ist der 250. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten - ein Ereignis, das auch diplomatisch große Bedeutung hat. Vom 27. bis 30. April ist das Königspaar offiziell zu Gast, unter anderem sind ein Staatsbankett im Weißen Haus sowie Termine in Washington, D.C. geplant. Auf dem Rückweg wird Charles außerdem Bermuda besuchen. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines britischen Monarchen in den USA seit Queen Elizabeth II. im Jahr 2007.
Auch politisch ist die Reise sensibel. Charles trifft auf Donald Trump, der sich bereits im Vorfeld positiv äußerte. Er freue sich auf die Begegnung mit dem König, den er "außerordentlich schätze", und betonte, dass das Treffen "fantastisch" werde. Trump gilt seit Jahren als Bewunderer der britischen Royals. Nach einem Besuch auf Schloss Windsor im vergangenen September hatte er erklärt, der König habe ihn und sein Land "geehrt". Charles übernimmt damit eine wichtige diplomatische Rolle, insbesondere vor dem Hintergrund zuletzt angespannter Beziehungen zwischen den USA und Großbritannien.
Während die politische Bühne also klar definiert ist, bleibt für Privates offenbar kein Raum. Ein Staatsbesuch lasse "keinen Spielraum für persönliche Treffen", heißt es laut dem "People"-Magazin aus dem Umfeld des Königs. "Bei einem Staatsbesuch ist jede Minute verplant - besonders wenn der König als geladener Gast eines Staatsoberhauptes reist", wird eine Quelle zitiert. Auch von Harrys Seite sei kein Vorstoß zu erwarten: "Harry weiß, wie die Dinge stehen, und würde unter diesen Umständen auch nicht danach fragen."
