
BVG macht in Nahverkehrs-Tarifrunde erstes Angebot
n-tv
Erste Annäherung im Tarifstreit: BVG und Verdi ringen weiter um bessere Arbeitsbedingungen. Bei der nächsten Verhandlungsrunde sollen einige Themen besonders in den Blick genommen werden.
Erste Annäherung im Tarifstreit: BVG und Verdi ringen weiter um bessere Arbeitsbedingungen. Bei der nächsten Verhandlungsrunde sollen einige Themen besonders in den Blick genommen werden.
Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben in der laufenden vierten Verhandlungsrunde der Tarifauseinandersetzung mit Verdi ein erstes Angebot vorgelegt. "Verhandeln bedeutet, um Ergebnisse zu ringen, auch da, wo Vorstellungen weit auseinander liegen. Es ist in dieser Runde gelungen, schon erste Ergebnisse zu erzielen", teilte das Unternehmen mit.
Über den genauen Inhalt des Angebots sowie die erzielten Ergebnisse informierte die BVG nicht. Das Unternehmen teilte mit, dass auf Basis des ersten Angebots nun unter anderem über die Themen Urlaub und Urlaubsgeld, Mindestruhezeit, Schichtlänge, Wendezeit und geteilte Dienste intensiver verhandelt werden soll. Die Gewerkschaft äußerte sich zunächst nicht.
Beide Seiten saßen seit Mittwoch in Berlin zu zweitägigen Gesprächen zusammen. Verdi hatte in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in der laufenden Tarifrunde zu Warnstreiks bei der BVG aufgerufen. Am Freitag und Samstag kam der Nahverkehr der Hauptstadt deshalb nahezu vollständig zum Erliegen.
Verhandelt wird nicht über mehr Geld, sondern um die Arbeitsbedingungen, die im sogenannten Manteltarifvertrag festgelegt sind. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 19. und 20. März angesetzt.













