Bill Clinton bestreitet Fehler im Epstein-Skandal - und teilt gegen Trump aus
n-tv
Bill Clinton hat Jeffrey Epstein oft besucht. Eine Befragung zu seinem Wissen über die Taten des Sexualstraftäters ist daher legitim. Zu seiner Rolle gibt er jedoch bereits vor der Befragung durch einen Ausschuss ein eindeutiges Bekenntnis ab.
Bill Clinton hat Jeffrey Epstein oft besucht. Eine Befragung zu seinem Wissen über die Taten des Sexualstraftäters ist daher legitim. Zu seiner Rolle gibt er jedoch bereits vor der Befragung durch einen Ausschuss ein eindeutiges Bekenntnis ab.
Der frühere US-Präsident Bill Clinton ist erstmals von Kongressabgeordneten zu seiner Verbindung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein angehört worden. Es gebe "viele Fragen" an den ehemaligen Präsidenten, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsausschusses, der Republikaner James Comer. Die Demokraten im Ausschuss kritisierten, es werde der "falsche Präsident" befragt.
Bereits im Vorfeld hatte der 42. Präsident der Vereinigten Staaten ein Statement in sozialen Medien veröffentlicht. In Bezug auf seine Beziehung zu Epstein stellte er klar: "Egal, wie viele Fotos Sie mir zeigen, ich habe zwei Dinge, die letztlich wichtiger sind als Ihre Interpretation dieser 20 Jahre alten Fotos. Ich weiß, was ich gesehen habe, und noch wichtiger, was ich nicht gesehen habe. Ich weiß, was ich getan habe, und noch wichtiger, was ich nicht getan habe. Ich habe nichts gesehen und ich habe nichts Unrechtes getan."
Zudem verkniff er sich einen Seitenhieb auf den aktuellen US-Präsidenten Donald Trump nicht, als er schrieb: "Amerika fußt auf dem Gedanken, dass kein Mensch über dem Gesetz steht, auch Präsidenten nicht - gerade der Präsident nicht". Trump sieht sich ebenfalls zahlreicher Vorwürfe ausgesetzt, auch im Zusammenhang mit Epstein, sieht jedoch nicht ein, dafür Verantwortung zu übernehmen.
Zudem beklagte Clinton die Vorladung seiner Ehefrau Hillary. Die habe nichts mit Epstein zu tun gehabt, sei nie mit ihm geflogen oder habe eines seiner Anwesen besucht, so Bill Clinton. Egal, ob 10 oder 10.000 Menschen vorgeladen würden, es in ihrem Falle zu tun, "ist nicht richtig", schreibt er.













