
BG-Klinik: Zwei Brandopfer aus der Schweiz auf "gutem Weg"
n-tv
Nach dem Brand in Crans Montana werden zwei Verletzte in Ludwigshafen behandelt. Ein Mensch ist bereits zurück in Australien, auch der zweite Patient macht Fortschritte.
Nach dem Brand in Crans Montana werden zwei Verletzte in Ludwigshafen behandelt. Ein Mensch ist bereits zurück in Australien, auch der zweite Patient macht Fortschritte.
Ludwigshafen (dpa/lrs) - Die beiden Brandopfer, die nach dem Unglück in Crans Montana in der BG Unfallklinik in Ludwigshafen aufgenommen worden sind, sind auf dem Weg der Besserung. Das teilte eine Kliniksprecherin gestern auf dpa-Anfrage mit.
So sei ein Mensch nach zwei Operationen bereits in seine Heimat Australien zurückgeflogen worden. Dort werde er weiter medizinisch versorgt. Auch der zweite Patient, der noch bis Ende der Woche auf der Intensivstation des Schwerbrandverletztenzentrums der BG Klinik liege, sei "auf einem guten Weg". Bei ihm wurde nach Auskunft der Sprecherin Ende Januar die dritte und bisher letzte große Operation abgeschlossen. Eine abschließende Einschätzung des Verlaufs könne aber frühestens Mitte Februar gegeben werden.
In den ersten Tagen sei die verbrannte Haut bei den Opfern jeweils vollständig entfernt worden. Dabei seien intakte Hautschichten so gut wie möglich erhalten worden. Anschließend sei die verbrannte Körperoberfläche wieder bedeckt worden.
"Die großflächigen Wunden, die bei den tiefen Verbrennungen entstanden waren, wurden mit künstlicher Dermis und mit der sogenannten Meek-Mikrotransplantation versorgt", erklärte die Sprecherin. Bei diesem Verfahren würden kleine Quadrate gesunder Haut entnommen, mehrfach eingeschnitten, mit einem speziellen Mechanismus gedehnt und auf die Wunden aufgebracht.













