
Besser vorbereitet auf Krisen und Katastrophen
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Russische Hacker, Drohnen über Militäranlagen und Extremwetter: Wie Sachsen-Anhalt mit einem neuen Stab auf komplexe Bedrohungen reagierten will.
Russische Hacker, Drohnen über Militäranlagen und Extremwetter: Wie Sachsen-Anhalt mit einem neuen Stab auf komplexe Bedrohungen reagierten will.
Magdeburg (dpa/sa) - Angesichts neuer und komplexer Bedrohungen soll Sachsen-Anhalt widerstandsfähiger werden. Dabei sollen Extremwetterlagen genauso wie Cyberattacken oder Angriffe auf die Infrastruktur in den Blick genommen werden. Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) kündigte nach einer Sitzung des Kabinetts in Magdeburg an, es werde ein sogenannter Resilienz-Stab eingerichtet, der ressortübergreifend arbeiten solle.
Ziel sei, die kritische Infrastruktur zu schützen, etwa die Energie-, Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung sowie den Personen- und Güterverkehr. Der neue Stab solle auch sicherstellen, dass alle Betreiber kritischer Infrastruktur die erforderliche Vorsorge treffen.
Die hoch technisierte Gesellschaft sei für Bedrohungen wie Sabotageakte, Cyberangriffe und Drohnensichtungen anfällig, sagte die Ministerin. Zugleich würden Extremwetterereignisse häufiger. Deshalb müssten Krisenvorsorge und Risikomanagement verbessert werden. Risiken müssten frühzeitig erkannt, Institutionen gestärkt und in Vorsorge investiert werden.
Der Resilienz-Stab soll aus Vertreterinnen und Vertretern aller Ressorts sowie der Staatskanzlei zusammengesetzt sein und wird von der Innenministerin geleitet. In seiner Struktur soll er an die Arbeitsweise eines Krisenstabes der Landesregierung angelehnt sein, so Zieschang.













