
Berliner Senat finanziert Veranstaltung mit Repräsentanten des iranischen Regimes
Die Welt
Ein Moderator, der zuvor den iranischen Terror-General Soleimani betrauerte. Gedichte, vorgetragen vom iranischen Kulturrat. Und 10.000 Euro von der Berliner Senatskulturverwaltung. Die teilt mit, vom konkreten Programm auf dem „Rosenfest“ nichts gewusst zu haben.
Ein „abwechslungsreiches und interkulturelles Bühnenprogramm“ versprachen die Veranstalter. „Künstler aus unterschiedlichen Kulturkreisen“ sollten „das Thema Rose sowohl musikalisch als auch literarisch erschließen“, hieß es in der Einladung zum „Rosenfest am Rosenanger“ in Berlin-Frohnau. Ein Flamenco-Tänzer trat auf, ebenso eine usbekische Folkloregruppe, gereicht wurde selbst gebackener Kuchen. Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa förderte die Veranstaltung, die am 3. und 10. September stattfand, nach eigenen Angaben mit 10.229 Euro.
Auf dem Flyer sind neben der Senatskulturverwaltung weitere Kooperationspartner zu sehen. Darunter ist auch die iranische Kulturvertretung und das Iran-Haus Berlin. Diese bilden die Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran. Mit Yakup Kilic führte sogar ein Vertreter des Iran-Hauses laut Flyer zur Veranstaltung als Moderator durchs Programm. Und Hamid Mohammadi, der Kulturrat der Islamischen Republik Iran in Deutschland, trug demnach als Teil des offiziellen Programms „Gedichte aus dem Rosengarten“ vor.

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