
Bau der Dresdner Infineon-Fabrik im Plan
n-tv
Der Halbleiterhersteller Infineon baut in Dresden eine neue Fabrik und will damit rund 1.000 neue Jobs schaffen. Doch erwartete Zölle und die starke Abschwächung des Dollars belasten das Unternehmen.
Dresden (dpa/sn) - Der Bau der Chipfabrik von Infineon in Dresden liegt laut Unternehmen im Plan. Der Rohbau sei nahezu abgeschlossen, teilte der Halbleiterhersteller mit. Inzwischen liege auch die abschließende Bestätigung des Bundeswirtschaftsministeriums über die Förderung vor. Die Produktion in der "Smart Fab" soll schon im kommenden Jahr starten.
Die Gesamtförderung beläuft sich den Angaben zufolge auf rund eine Milliarde Euro. Das Unternehmen selbst investiere fünf Milliarden Euro, hieß es. Dabei entstehen bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze in der neuen Fabrik selbst sowie eine Vielzahl weiterer im Umfeld. Mit dem Ausbau der Chipproduktion werde auf die Nachfrage nach Halbleitern im Bereich erneuerbare Energien, Rechenzentren und E-Mobilität reagiert, so das Unternehmen.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres - also von Januar bis März - lag der Gewinn von Infineon bei 232 Millionen Euro. Das sind 41 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum und auch im Vergleich zu Vorquartal ein leichter Rückgang. Der Umsatz zeigte sich mit 3,6 Milliarden Euro robust und sank zum Vorjahreszeitraum nur minimal. Zum Vorquartal ging es sogar leicht nach oben.
