
Bas warnt vor Jobverlusten und verteidigt Rentenvorstoß
Die Welt
Arbeitsministerin Bärbel Bas plant, zur Finanzierung der klammen Rentenkassen zukünftig auch Beamte einzahlen zu lassen; zudem warnt die Sozialdemokratin vor Jobverlusten. Markus Söder will die Finanzen der AfD überprüfen lassen. Alle Entwicklungen im Liveticker.
Arbeitsministerin Bärbel Bas plant, zur Finanzierung der klammen Rentenkassen zukünftig auch Beamte einzahlen zu lassen; zudem warnt die Sozialdemokratin vor Jobverlusten. Markus Söder will die Finanzen der AfD überprüfen lassen. Alle Entwicklungen im Liveticker. Deutschland hat eine neue Regierung: Schwarz-Rot setzt in der Migrationspolitik neue Akzente. In seiner ersten Regierungserklärung gibt sich Bundeskanzler Friedrich Merz staatstragend. In der Koalition sind währenddessen bereits mehrere Konflikte ausgebrochen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) verteidigt ihren Vorstoß, Beamte zur Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung zu verpflichten. Es treibe viele Menschen in Deutschland um, wie perspektivisch die Finanzierung der Rente organisiert werde, sagte Bas im Bundestag. Langfristig gehe es nicht nur um die finanzielle Tragfähigkeit der gesetzlichen Rente, „sondern auch um die gesellschaftliche Tragfähigkeit – um Akzeptanz, um ein gerechtes System.“ Sie warnte zudem vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage und von Handelskonflikten, die Lage auf dem Arbeitsmarkt werde schwieriger werden. „Wir werden um viele Arbeitsplätze sehr hart kämpfen müssen“, sagte Bas. Aus der Union kam Widerspruch zu Bas‘ Rentenvorschlag. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD wurde unter anderem vereinbart, neue Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Vereinbart wurde auch die Einrichtung einer Kommission, die Vorschläge für eine langfristige Sicherung des Rentensystems entwickeln soll.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











