Ballern gegen den Klimawandel
Süddeutsche Zeitung
Chris Pratt fabriziert in "The Tomorrow War" ein deftiges Alien-Geschnetzeltes: Science Fiction für Zuschauer, die eher nicht zu "Fridays for Future" gehen.
Während der Fußball-WM in Katar Ende 2022 öffnet sich ein bunter Wirbel über dem Platz und entlässt eine Gruppe schwerbewaffneter Kämpfer. Nein, kein Anschlag, ein Hilferuf. In der Zukunft wird die Erde von fiesen Raubtier-Aliens überrannt und langsam gehen die Soldaten aus, ob man nicht Verstärkung aus der Vergangenheit schicken könne? Zeitreisen wurden in dieser Zukunft zum Glück schon erfunden, es kann also gleich losgehen und Muskelpaket Chris Pratt muss zum Alien-Schnetzeln antreten. Pratt spielt einen Biologielehrer mit viel Kampferfahrung, also einen Charakter, wie es ihn nur in Filmen gibt. Wobei das mit der Biologie eigentlich auch egal ist, denn Pratt muss nur ganz kurz in der High School erklären, was Kohlenstoffdioxid ist und ansonsten vor allem Waffenmündungen in die richtige Richtung halten. Kriegt er hin, so viel darf man verraten.
Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











