Anpassen oder aussterben
Süddeutsche Zeitung
Bereits Ende dieses Jahrhunderts könnten in weiten Teilen der Meere Klimabedingungen herrschen, die viele Arten nicht mehr tolerieren, warnen Forscher. Die Folgen wären dramatisch.
Unter der Wasseroberfläche spielt sich gerade eine Umverteilung des Lebens ab. Weil sich die Weltmeere erwärmen, versuchen Fische, Plankton und sogar Korallen, in Richtung der Pole auszuweichen - also dorthin, wo kühlere Bedingungen herrschen. Im Gegensatz zu den Landbewohnern reagieren Lebewesen im Meer viel unmittelbarer auf Temperaturveränderungen. Und sie können das auch: Die Ozeane bieten ihnen den Raum, um davonzuschwimmen oder sich davontreiben zu lassen. Anders ist die Situation an Land, wo Berge und Flüsse, Siedlungen, Ackerflächen und Straßen den Arten den Weg verstellen. Im Schnitt legen Meeresbewohner deshalb 72 Kilometer pro Jahrzehnt in Richtung der beiden Pole zurück, Landbewohner aber nur 17 Kilometer pro Jahrzehnt.
Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











